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Netikette

Autor: Vinzenz Meyner

Inhalt

1. Einführung

2. Social Media
2.1 Tipps, wie ihr eure Daten schützt
2.2 Checkliste für Facebook-User
2.3 Weitere Informationen

3. Bloggen
3.1 Netikette
3.2 Ausschlussklausel
3.3 Privatsphäre Dritter
3.4 Urheberrecht
3.5 Der Gast ist König
3.6 Feedback und Kritik
3.7 Blog-Autoren/innen befolgen Regeln
3.8 Was gehört nicht in einen Blogeintrag

4. Kommentare
4.1 Tipp
4.2 Untragbare Kommentare

5. Zusatz

 

1. Einführung

Wer im Internet surft und aktiv ist, hinterlässt Spuren. Das wissen heute alle. Vielen Usern ist aber nicht bewusst, was für Folgen und Gefahren die virtuelle Welt mit sich bringt und wie man sich davor schützen kann. Um auf gewisse Dinge hinzuweisen und ein korrektes Verhalten zu fördern, führen wir eine sogenannte Netikette auf jugendkirche.ch ein.

Einerseits möchten wir kurz darauf hinweisen, wie man sich in sozialen Netzwerken wie Facebook vor Missbrauch und fahrlässigem Verhalten schützen und hüten kann. Andererseits möchten wir unseren Blog-Autoren und Teilnehmer/-innen an den Workshops ein sorgfältiges Verhalten ans Herzen legen.

2. Social Media

⇒  Am Beispiel von Facebook

2.1 Tipps, wie ihr eure Daten schützt

1. Unsichtbarkeit des Profils: Wenn ihr nicht wollt, dass euer Profil bei einer Google-Suche erscheint, könnt ihr das ausschalten: Pfeil oben rechts neben Startseite ➞ Privatsphäre-Einstellungen ➞ Anwendungen und Webseite ➞ öffentliche Suche. Möchtet ihr euer Profil auch auf Facebook unsichtbar machen: Pfeil neben Startseite ➞ Privatsphäre-Einstellungen ➞ Funktionsweise von Verbindungen ➞ 1. Punkt im Menu.

2. Freundesliste verbergen: Wenn ihr nicht wollt, dass alle Personen eure Freunde sehen, könnt ihr diese Einstellung vornehmen: Pfeil neben Startseite ➞ Privatsphäre-Einstellungen ➞ im oberen Bereich der Seite auf Bearbeite dein Profil ➞ links auf der Seite Freunde und Familie ➞ im Menupunkt Freunde Einstellung vornehmen, wer die Freundesliste sehen darf.

3. Pinnwandeinträge: Genauso wie eure Freundesliste könnt ihr eure Pinnwand nur für bestimmte Personen einsehbar machen: Pfeil neben Startseite ➞ Privatsphäre-Einstellungen ➞ Funktionsweise von Verbindungen ➞ letzter Punkt im Menu. Einstellungen vornehmen, wer die Einträge auf der Pinnwand sehen kann.

4. Statusmeldungen und Fotos: Wer seine Statusmeldung nicht für alle User sichtbar machen will, kann dies einstellen, indem er vor dem Veröffentlichen bestimmt, ob die Meldung öffentlich, nur für Freunde oder benutzerdefiniert einsehbar ist. Dasselbe gilt für die Veröffentlichung von Fotos. Das betreffende Menu für diese Einstellung klappt beim Verfassen einer neuen Statusmeldung automatisch auf.

5. Markierungen: Standardmässig kann man von jedem Freund auf einem Bild markiert werden. Die Einstellung sollte so vorgenommen werden, dass man zuerst benachrichtigt wird, bevor die Markierung öffentlich wird. Die Markierung kann dann vorgängig gelöscht werden: Pfeil neben Startseite ➞ Privatsphäre-Einstellungen ➞ Funktionsweise von Markierungen.

2.2. Checkliste für Facebook-User

  • Das Profil muss so eingestellt sein, dass nur Freunde es sehen können.
  • Nur Personen in die Freundesliste aufnehmen, die ich wirklich kenne.
  • Das Profilfoto so wählen, dass es nicht für Missbrauch verwendet werden kann.
  • Keine Fotos und Aussagen auf Facebook stellen, die zu Problemen führen könnten, wenn sie in der Zeitung auftauchen würden.
  • Keine Fotos und Filme von Personen ins Netz stellen, ohne dass diese damit einverstanden sind.
  • Freunden von Freunden keinen Zugriff aufs Profil erlauben.

2.3 Weitere Informationen

Die aktuellen Einstellungen für Facebook können jeweils auf der Webseite der Medienbildung der PH Zürich heruntergeladen werden:

3. Bloggen

Für das miteinander Auskommen zwischen Redaktoren, Kommentatoren und Kommentatoren untereinander, welche auf einem Blog posten oder kommentieren, brauchen wir Umgangsregeln. Diese Verhaltensregeln nennt man Netikette.
Fairness, Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit sind Grundvoraussetzungen für ein Miteinander, aber auch zwischen den Reportern, deinen Interviewpartnern und der verantwortlichen Redaktion.
⇒  Oberstes Credo: Behandle andere hier im Blog immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

3.1 Netikette

Unter Netikette (Kofferwort aus engl. net ‹Netz› und etiquette ‹Etikette›) versteht man das gute Benehmen in der technischen (elektronischen) Kommunikation. Der Begriff beschrieb ursprünglich Verhaltensempfehlungen im Usenet, wird aber mittlerweile für alle Bereiche in Datennetzen verwendet.

3.2 AUSSCHLUSSKLAUSEL

Sollte der Inhalt der Veröffentlichung nicht mit der Netikette von jugendkirche.ch übereinstimmen, behalten wir uns vor, Beiträge zu löschen.

3.3 Privatsphäre Dritter

Jede/r Redaktor/in ist für den von ihm/ihr publizierten Beitrag selbst verantwortlich und respektiert die Rechte und Privatsphäre Dritter. Der/die Redaktor/in veröffentlicht ohne Einverständnis des Absenders keine an ihn/sie adressierte E-Mails auf dem Blog. Private und intime Informationen über uns und andere Menschen sind in der Regel nichts für die Öffentlichkeit. Das gilt insbesondere in Fragen der sexuellen Orientierung und in Bezug auf Krankheiten. Namentlich genannt werden nur Personen, die mit ihrem Namen selbst in der Öffentlichkeit stehen, sei es als Blog-Autor/in, wesentlicher Teil des Beitrages oder anders geartete Person des öffentlichen Interesses. Im Fall von Privatleuten veröffentlichst Du keine kompromittierenden Fotos oder solche, die du auch von dir nicht gerne veröffentlicht sehen würdest.

3.4 Urheberrecht

Solltest du fremde Quellen wie Internetseiten oder Zitate aus Medien verwenden, muss der Urheber klar gekennzeichnet sein. Fotos und Bilder musst du entweder selbst gemacht oder die Einwilligung des Urhebers zur Veröffentlichung eingeholt haben. Auch das Einverständnis von abgebildeten Personen, sofern sie klar erkennbar sind, muss eingeholt werden. Gleichermassen muss der Datenschutz beachtet werden: Namen und Adressen gehören nicht ins Internet.

3.5 Der Gast ist König

Wer deine Artikel liest oder gar kommentiert, ist dein Gast. Du bemühst dich um die Beantwortung von Fragen und um Geduld bei Missverständnissen, denn du weisst nicht, wer «am anderen Ende» sitzt. Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildungsstand etc. können sich weit unterscheiden und für Kommunikationsirrtümer sorgen, die kein Grund für Beleidigungen sind. Gleichzeitig erwartest du von deinen Gästen, dass sie sich ebenfalls wie solche verhalten. Wer dich oder andere Gäste wiederholt anpöbelt, fliegt raus.

3.6 Feedback und Kritik

Wie uns allen unterlaufen auch dir Fehler. Wirst darauf per Mail oder Kommentar hingewiesen oder fällt dir der Fehler selbst auf, korrigierst du den Fehler und streichst die vorhergehende Information durch, um ein Nachverfolgen der Änderung zu ermöglichen.

3.7 Blog-Autoren/innen befolgen Regeln

  • Redaktoren/innen benutzen ihren echten Namen
  • Nachweis aller Quellen
  • Quellen aus dem Internet werden verlinkt und zugänglich gemacht
  • Angabe zur Urheberin oder zum Urheber und Respektierung des Urheberrechtes
  • Auf keinen Fall unter dem Namen Dritter posten
  • Blog-Kommentatoren sind Gäste auf unserem Blog und werden auch so behandelt
  • empfänglich für konstruktives Feedback und Korrektur
  • Korrekturen und Änderungen auf dem Blog sind für alle nachvollziehbar
  • Persönliche Angriffe und Beleidigungen haben hier keinen Platz
  • Sorgfältiger Umgang mit dem geistigen Eigentum Anderer
  • Keine Werbung oder Spam
  • Wahren das Persönlichkeitsrecht
  • Vorsichtiger Umgang mit Ironie und Witz

 

3.8 Was gehört nicht in einen Blogeintrag

  • Rassismus
  • Faschismus
  • Diskriminierung
  • Sexismus
  • Obszönität
  • Pornografie
  • Jugendgefährdung
  • Suchtgefährdung
  • Drohung
  • Gewaltverherrlichung
  • Verleumdung
  • Irreführung
  • Wissentliche Falschäusserungen und Lügen
  • Ehrverletzung
  • Herabsetzung
  • Gesetzwidrigkeiten

4. Kommentare

Jeder hat eine eigene Meinung und das Recht seine Meinung hier kundzutun. Damit es dabei fair und sachgerecht zugeht, bitten wir alle Teilnehmenden, die Spielregeln einzuhalten. Die Kommentarfunktion auf unserem Blog soll somit eine sachliche Diskussion und einen kontroversen Meinungsaustausch ermöglichen. Kommentare werden gelöscht, wenn sie einer Diskussion nicht dienlich sind und sie sich nicht auf die Beiträge beziehen. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Bitte habe Verständnis dafür, dass du – wenn du einen Kommentar verfassen willst – zunächst bei Facebook registriert und eingeloggt bist.

4.1 Tipp

Im Netz wird oft ernst genommen, was humorvoll gemeint war, denn ohne Mimik und Gestik kommen Äusserungen manchmal ganz anders an, als der oder die Schreibende sie empfindet. Abhilfe schaffen Smilies (Emoticons) mit denen du zum Beispiel ein Augenzwinkern hinzufügen kannst.

4.2 Untragbare Kommentare

Aufforderungen zu Gewalt gegen Personen, Institutionen oder Unternehmen
Pornografie
Missbrauch als Werbefläche für Webseiten oder Dienste
Pöbeleien
im gleichen aggressiven Ton kommentieren
Rassismus & Hasspropaganda
Beleidigungen, Verletzungen, persönliche Angriffe oder Entwürdigungen von Personen in jeglicher Form
Aufruf zu Demonstrationen und Kundgebungen jeglicher politischer Richtung
Kommentare, die sich nicht auf den kommentierten Beitrag beziehen

5. Zusatz

Die Kommentare zu unseren Beiträgen spiegeln allein die Meinung der jeweiligen Nutzer wider. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Fachstelle Kirche+Jugend keinerlei Gewähr.

Die Redaktion liest und prüft alle Artikel und Kommentare. Ausserdem behält sie sich Kürzungen und Änderungen vor. Beiträge und Kommentare werden gelöscht, wenn sie gegen die oben genannten Regeln verstossen oder für die Kommunikation auf dieser Plattform nicht geeignet sind.

Die Redaktion gibt keine persönlichen Daten an Dritte weiter. Alle weiteren Informationen zu Autoren, Themen und Nutzung der Inhalte, Datenschutz, Copyright, Verweise und Links, sowie Haftung sind nachzulesen im Impressum.

Im Bedarfsfall wird die Netikette für diesen Weblog ergänzt.