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Robi The Dog ist seit einiger Zeit kein unbekannter Name in der Zürcher Streetart Szene mehr. Seine satirischen und kritischen Paste-Ups sind über die ganze Stadt von der roten Fabrik bis zum Lätten zu finden.

Robi The Dog ist seit einiger Zeit kein unbekannter Name in der Zürcher Streetart Szene mehr. Seine satirischen und kritischen Paste-Ups sind über die ganze Stadt von der roten Fabrik bis zum Lätten zu finden. Dabei fallen diese vor allem durch die Sorgfalt auf, mit der sie hergestellt werden. Im Gegensatz zu anderen Künstlern, die ihre Poster auf grossen Bögen Papier ausdrucken, stellt Robi The Dog seine Werke mit mehrschichtigen Schablonen her. Ein kurzes Interview erzählt ein bisschen mehr:

Gregor (G): Wer bist du und woher kommst du?
Robi The Dog (RTD): Ich bin der Robi the Dog und wohne momentan auf dem Land irgendwo zwischen Zürich und Bern.

G: Was machst du am liebsten? Und was machst du noch alles andere nebenbei?

RTD: Meine Lieblingsdisziplin sind Paste-Up's. Ansonsten mache ich auch viel auf Leinwand. Ich weiss jetzt nicht, ob ich mich grossartig unterscheide von anderen Street-Artists aber ich versuche wenn‘s geht eine Portion Witz oder Sozialkritik in meine Arbeiten einzubringen.

G: Wie hast du deinen Stil, deine Techniken entwickelt?
RTD: Ich hab früher viel Graffiti gemacht und habe dann irgendwann zu Paste-Up's gewechselt. Der Stil und die Techniken kamen dann halt mit "learning by doing". Einfach mal drauf los probiert und immer weiter gemacht.

G: Wie bringst du deine Kunst in den Strassen an? Alleine? Nachts? Öffentlich?
RTD:  Ich bin meistens alleine unterwegs. Meine Paste-Up's hab ich eigentlich immer dabei. Wenn ich irgendwo die Möglichkeit sehe, etwas zu platzieren, dann mach ich das, egal ob morgens, mittags oder nachts.

G: Wie denkst wird  sich Street Art in der nächsten Zeit entwickeln? Was gefällt dir daran, was nicht?
RTD:  Street-Art wird auch nach dem Bansky Hype noch weiter bestehen. Es war vorher da und wird auch nachher da sein. Wie sich das in Zukunft entwickelt ist schwierig zu sagen da's ja eigentlich keine Grenzen gibt. Ich freu mich auf jeden Fall auf alles was von den ganzen unglaublichen Künstlern weltweit noch kommt!

G: Fällt dir ein spezielles Erlebnis ein, das du während dem Pasten auf der Strasse hattest?

RTD: Erlebnisse gibt es viele, angefangen von Begegnungen mit der Polizei, bis zur Mithilfe beim Pasten von normalen Passanten. Eine ältere Dame hat mir mal geholfen ein grosses Paste-up anzubringen da sie gefunden hatte ich sähe aus wie ich Hilfe bräuchte.

G: Hast du schon in anderen Städten Street Art gemacht? Was war dort anders?
RTD: Ich war schon in ein paar verschiedenen Städten im In- und Ausland unterwegs. Im grossen und ganzen gibt‘s da nicht viel Unterschiede. Es ist halt so, dass in einigen Städten die öffentliche Akzeptanz für Street-Art grösser ist als in anderen.

G: Welches sind deine Beweggründe?

RTD:  Weiss nicht recht, wohl so ein Mix aus Tatendrang, Geltungsbedürfnis, kreativem Überschuss im Hirn und Adrenalinkick.



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